Außenwohngruppe „Rektoratsstraße“

Eindrücke und Geschichten

Eindrücke und Geschichten, die das Leben in unserem Haus schreibt – wir laden Sie ein, in unsere Lebens- und Wohngemeinschaft einzutauchen:

Eine Alltagsgeschichte

„Ein ganz normaler Tag im Leben der WG Rektoratsstraße“:
Morgens früh (das heißt 5.30/6.00 Uhr) kommen wir gut aus den Federn und brauchen auch keine Betreuer dazu! Unseren Langschläfer M. wecken wir persönlich, wenn er mal wieder verschlafen sollte... C. ist die Erste, die munter ist und in der Küche schon mal die Kaffeemaschinen anschmeißt für alle. Meistens frühstücken wir zusammen. Und dann geht´s mit Bus oder Straßenbahn zur Arbeit. C. und C. fahren nach Bockum, die anderen in die Siemensstraße. Dort arbeiten wir bis 16 Uhr in unterschiedlichen Arbeitsbereichen.
Manchmal sind wir ganz schön geschafft und freuen uns auf eine gemütliche Kaffeerunde zu Hause in der WG. Unsere lieben Betreuer sind dann schon da und haben den Kaffee gekocht. Nach einer kleinen Plauderrunde geht´s dann weiter mit unseren Diensten und Pflichten. Jeder von uns wäscht seine Wäsche selber an einem bestimmten Wochentag. Einkäufe müssen erledigt werden; bei der Bank holen wir unser Taschengeld selber ab. Unsere Zimmer halten wir auch selber in Ordnung (Staubwischen, Staubsaugen, alleine Betten beziehen...) Und zwei von uns haben immer Küchendienst: das bedeutet, dass sie das Abendbrot vorbereiten und auch nachher die Küche wieder aufräumen und den Frühstückstisch schon für den nächsten Tag decken. Manche gehen am Nachmittag/Abend auch Schwimmen, Tanzen, zum Förderunterricht, zum Bandprojekt, machen Aerobic oder gehen zur Krankengymnastik.
Abends haben wir dann Freizeit. Wir hören Musik, rätseln, basteln oder gucken DVD´s. Und ganz oft gucken wir natürlich zusammen „Gute Zeiten, Schlechte Zeiten“ im gemeinsamen Wohnzimmer. Um 21 Uhr machen dann auch unsere Betreuer Feierabend und wir duschen noch, manche rasieren sich (...oder auch nicht). Und dann fallen wir so um 22/23 Uhr todmüde in unsere Betten, um dann am anderen Morgen wieder gutgelaunt in den neuen Tag zu starten.


M. u. C.
(Bewohner/innen)
mit Gabi Schönnenbeck
(Betreuerin)


 

Urlaub in Bulgarien 

 

Wir, die Außengruppe Rektoratsstrasse,  waren eine Woche in Bulgarien:

vom 4. bis zum 11. September.

 

Wir waren am Freitag um 13.3O am FLUGHAFEN Düsseldorf.

 

Der FLIEGER startete um 14.45 Uhr und landete nach zweieinhalb Stunden in Bulgarien.               

 

Dann sind wir dem Bus zum Hotel gefahren.  Wir haben uns angemeldet und die Schlüssel bekommen. Alle sind noch zum Abendbrot gegangen und anschließend ins Bett.

 

Am nächsten Morgen gab es ein warmes Frühstücksbuffet  mit:

Pfannekuchen, Spiegeleiern, Müsli und  verschieden  Getränken. Danach sind wir ans MEER gegangen. Am Meer waren hohe Wellen, Da haben wir viel Spaß gehabt,

 

Am SONNENSTRAND waren viele Leute. Das Team vom Hotel hat den ganzen Tag tolle Musik gemacht. Wir haben mitgetanzt, Cocktails getrunken und Party gefeiert. Das war richtig lustig. An anderen Tagen haben wir uns am SWIMMINGPOOL gesonnt. Das HOTEL war super! Die ZIMMER waren gut eingerichtet und sauber, DAS ESSEN war sehr lecker. Bis zur Stadt muss man etwa 1O Minuten gehen. Die STADT hat  sehr viele Geschäfte. Wir haben für zwei Stunden eine KUTSCHENFAHRT gemacht. Die zwei PFERDE waren sehr schnell. Der Urlaub war viel zu kurz. Aber vielleicht kommen wir ja mal wieder.

 

Georg Mötter 

 


 

AWG Bulgerien

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Ferienfreizeit 2009 Bulgarien
23.11.2009 15:49:05 - Barbara Jahnke - 4  Bilder

ne Besuch im Zoo

Mit Walter auf Tuchfühlung oder wie viele Erdnüsse passen in einen Orang-Utan?


In den HPZ-Ferien machten sich Carolin, Georg, Michael, Kirsten und deren Betreuerinnen Daniela und Claudia auf den Weg quer durch das Ruhrgebiet, um dem Dortmunder Zoo einen Besuch abzustatten. Da Claudia mit einer der dort tätigen Tierpflegerinnen befreundet ist, ahnten wir, dass wir bei diesem Ausflug vielleicht etwas ganz Besonderes erleben würden.
Zunächst wanderten wir durch das weitläufige Gelände des Zoos, wobei wir allerlei verschiedene Tiere entdecken konnten wie z. B. Giraffen, Tiger, Zebras, Pinguine, Bären und viele andere Bewohner von Regenwald, Wüste, Steppe, usw.
Schließlich kamen wir zum Tamandua-Haus, wo wir einer Fütterung beiwohnen konnten und einige interessante Dinge über die großen Ameisenbären und deren Mitbewohner, dem Faultier (welches über unseren Köpfen gar nicht faul seine Runden kletterte), erfahren konnten.


Kurz danach trafen wir Martina, die als Tierpflegerin seit vielen Jahren im Zoo von Dortmund arbeitet. Sie fragte, ob wir sie und ihre Kollegin Sonja ein bisschen beim Füttern einiger Tiere unterstützen wollten, was natürlich auf große Begeisterung stieß. Zuerst ging es zu den Orang-Utans, die als Großfamilie auf einer Art Insel leben, die auf mehreren Seiten durch Wassergräben von den Besuchern abgetrennt ist. Martina verteilte Trockenfutter für die Fische im Wassergraben und Obst für die Orangs, welches jeweils mit viel Kraft tunlichst weit geworfen werden musste, damit möglichst jedes Tier etwas davon bekommen konnte. Es stellte sich schnell heraus, dass wir den einen oder anderen Weitwurfspezialisten unter uns hatten…und die Affenfamilie freute sich!


Weiter ging es zum Gehege der Stachelschweine, wo unsere vier Ausflügler bei deren Fütterung kräftig mithelfen durften, indem sie das Futter auch hier mit viel Schwung ins Gehege warfen. Leider ließen sich die Stachelschweine zunächst nicht blicken – sie hatten wohl noch keinen Hunger…
Danach ging es zum Territorium der Kamele, wo Martina schon mit einer Menge Brötchen auf uns wartete. Carolin, Kirsten, Georg und Michael durften die Kamele füttern und zwar über deren Wassergraben hinweg, wo die hungrigen Tiere schon ihre Hälse lang machten, damit ihnen die leckeren Brötchen direkt ins Maul geschoben werden konnten. Es versteht sich von selbst, dass man dies natürlich nur im Rahmen einer Führung tun darf und den „normalen“ Zoobesuchern nicht erlaubt ist.

Nun wartete noch eine besondere Überraschung auf uns, die sich das Highlight unseres Ausfluges in den Dortmunder Zoo herausstellen sollte.

Martina führte uns zum Hintereingang eines großen Tierhauses, welches normalerweise dort nicht von Zoobesuchern betreten werden darf. Wir begrüßten Sonja, die hauptsächlich für die Orang-Utans (die wir schon von weitem kennen gelernt und mit Obst gefüttert hatten) zuständig ist. Man führte uns zu einem Fenster, welches von außen mit Gittern gesichert war und auf die Rückseite der Orang-Anlage hinausging. Kaum war das Fenster geöffnet worden, kamen nach und nach alle Mitglieder der Orangfamilie ganz nahe heran und blickten uns aus ihren dunklen Knopfaugen erwartungsvoll an. Wie wir nun erfuhren, sollten sie jetzt mit Erdnüssen verwöhnt werden. Und zwar von uns!
Jeder Teilnehmer unserer kleinen Gruppe durfte nun den kleinen und großen Orangs einzelne Nüsse vorsichtig durch das Gitter reichen, wobei sich rasch herausstellte, dass auch die Menschenaffen in einer Ellenbogengesellschaft leben – jedenfalls wenn es um Snacks geht. Was war das für ein Gedränge und Geschubse vor dem Gitter, bis jeder Affe seine Erdnüsse bekommen hatte.
Dieser wirklich sehr intensive Kontakt zwischen Mensch und Tier verlief auf beiden Seiten äußerst respektvoll und harmonisch.
Michael, Kirsten, Carolin, Georg und ihre Betreuerinnen waren von den großen rot-zotteligen Menschenaffen, die aus der Nähe noch viel majestätischer und imposanter wirken als von weitem, mehr als beeindruckt. Kaum jemand sprach ein Wort und alle waren völlig verzaubert von diesem einmaligen Erlebnis.
Familienoberhaupt Walter (Chef der Gruppe und Vater des Orang-Utan-Nachwuchses ) hatte mittlerweile eine besondere Technik entwickelt, um möglichst viele Erdnüsse zu ergattern. Ohne die Erdnussschalen überhaupt aufzuknacken, schob er sich die ganzen Nüsse in seine Backentaschen, die immer größer und runder wurden. Nachdem alle Erdnüsse verfüttert waren, stellte sich für uns die berechtige Frage, wie viele Nüsse wohl in einen Orang-Utan hinein passen….
Für dieses exklusive Highlight möchten wir dem Team des Vogel/Primatenreviers unseren besonderen Dank aussprechen.



Ne Besuch im Zoo

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Mit Walter auf Tuchfühlung oder wie viele Erdnüsse passen in einen Orang-Utan
19.07.2010 11:36:06 - Barbara Jahnke - 4  Bilder
 
 
 
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